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Kurzgeschichte "Warpreisen" Juli Gewinnspiel

Juli Gewinnspiel Kurzgeschichte Warp

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Raikiir #1 Posted 12 July 2016 - 07:56 PM

    Ensign

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    11-09-2011

Jahr 2568 u.z.
Warproute Epsylon VI ins Maazo System

Admiral Theodore M. Hemswick starrte gedankenverloren in das Schwarz der vorbeirauschenden Galaxis.
Warpreisen hatten etwas beruhigendes. Die Lichter der Sterne, das sanfte Brummen des Hyperlichttriebwerks, alles floss zu einem beinah hypnotischen Erlebnis zusammen, in dem er sich immer wieder gern verlor.

Es waren ruhige Zeiten für Militärpiloten im Epsylon Quadranten, die Grenzen zu den Psylonen waren sicher und alleine auf seinem Schiff, der "Speerspitze", wurde bereits viel psylonische Technologie verbaut.
Natürlich waren die Klakkonen eine stete Gefahr, doch nimand erwartete zeitnah Kampfhandlungen und erst recht nicht im Epsylon Quadrant.
Es war bloß ein weiterer Tag, ein weiterer Konvoi mit Handelswaren für das Maazo System.
Das Schlachtschiff "Speerspitze" wurde von Großadmiral M. Oerp dazu beordert zusammen mit dem Zerstörer "Raumfalke" unter Lt. Nah Olos eine Gruppe Handelsschiffe zu eskortieren. Soweit er wusste ging es um eine Lieferung Hardware für die örtliche Population. Es schien ein wenig überzogen ein Schlachtschiff für einen solchen Auftrag zu beordern, doch er befasste sich nicht groß mit den Details.
Seine Aufgabe war es Piraten abzuschrecken und notfalls abzuwehren, um den Rest konnten sich andere kümmern.

Ein plötzlicher Ruck riss ihn aus seinen Gedanken.

"Eintritt in den Realraum, Koordinaten: 2980:8304, System Maazo. Sir.", berichtete Stabsbootsmann Romkanov pflichbewusst.
"Sehr gut Romkanov, Kurs 456, Sublichttriebwerke halbe Kraft."
"Jawohl Kapitän." Der junge Offizier war frisch befördert worden und einer der klügsten Köpfe an der Raumfahrtakademie von Minverva II. Auch wenn seine ruhige Art und unsichere Sprechweise leicht über seine enormen Fähigkeiten hinwegtäuschen konnten.

 

Kapitän Hemswick erhob sich aus seinem Sessel und beobachtete seinen Konvoi dabei, wie er um ihn herum nach und nach in den Realraum übertrat.
"Fähnrich Mei, stellen sie eine Verbindung zur Raumfalke her."
"Jawohl, Sir." Die Offizierin gab in windeseile einige Befehle auf ihrer Kommandokonsole ein: "Verbindung steht Admiral. Kapitän-Leutnant Olos wartet auf Anweisung."
"Auf den Hauptmonior!"

Über dem Hauptfenster der Brücke erschien das Gesicht seines alten Freundes, der mit seinem gewohnten Grinsen das Wort ergriff.
"Na Theo, hast du mich schon vermisst? Bevor du fragst, alle Systeme online und der Konvoi hat sich bei mir als vollständig gemeldet. Eine Hyperraumreise wie aus dem Lehrbuch."
"Ausgezeichnete Arbeit Kapitän-Leutnant. Ich möchte das die Raumfalke vorrausfliegt und den Kontakt mit der Handelsstation Maazo I aufnimmt. Die Speerspitze wird den Konvoi begleiten und nachkommen."
"Geht klar Admiral, wir warten dann vor Ort in der Kantine, Olos aus."
Das Bild verschwamm.


 

"Kurs 456, Volle Fahrt!", befahl Olos und lehnte sich entspannt zurück in den Sessel.
Die Konvoifahrten waren für die meisten eine undankbare Aufgabe, doch er genoss es. Auf den friedlichen Handelsrouten des Epsylon Systems konnte er viel Zeit damit verbringen seinen Hobbies zu frönen und so langsam wurden seine Kartentricks gut genug, dass er seinen Sold auf den Handelsstationen ordentlich aufbessern konnte.
Es war verdammt schwer die kleinen Aliens zu betrügen, die meisten Psylonen waren zu clever für sowas und Olos sollte verdammt sein wenn sie nicht auch noch Gedanken lesen könnten.
Doch so langsam drehte er den Spieß um, seine Fingerfertigkeit wurde von Tag zu Tag besser und er musste kaum noch Gedanken an die Kartentäusche verschwenden. Nur noch wenige Partien und er würde groß abräumen.

 

Doch dieses mal würde er warscheinlich nicht dazu kommen. Aus irgendeinem Grund hatte Großadmiral Oerp beschlossen die Speerspitze mit zu senden. Und so sehr er seinen Kindheitsfreund Theo auch mochte, Spaß haben konnte man mit ihm nicht. Das war schon immer so, zu korrekt um die Regeln zu biegen, nichtmal Schmiere stehen wollte er, damals als Olos die Schwester des Vizeadmirals "besucht" hat. Das hatte ihn einige Ränge gekostet. Vom Admiral runter zum Kapitän Leutnant. Eine Schande, er sah so gut aus in der Admiralsuniform.

"Kapitän Leutnant!"

Olos rollte mit den Augen: "Müssen mich eigentlich alle immer dran erinnern? Reicht ein einfaches "Käpt'n" nicht aus?", dachter er verärgert.
"Was ist los Fähnrich?"
"Ich bekomme keinen Kontakt zur Station Maazo I, allerdings erreicht mich ein Funkspruch unbekannter Quelle, soll ich durchstellen sir?"
"Auf den Monitor!"
Vor ihm erschien eine große breit gebaute Gestalt mit einem vogelartigen Gesicht, einem Schnabel und federbestztem Körper.
"Hier spricht Kommandant Dal'akir, Kapitän des Schlachtschiffs "Götterklinge". Wer auch immer ihr seid, haltet euch fern. Dieser Konflikt betrifft euch nicht. Falls ihr gekommen seid um zu handeln, so fürchtet nicht. Ihr könnt eure Güter abholen nachdem wir hier fertig sind. Wir haben kein Interesse an ihnen, wir wollen lediglich Gerechtigkeit für den Affront."
Olos hielt inne. So etwas wie diese Kreatur hatte er noch nie gesehen. Allerdings hatte er von seinen psylonischen Freunden auf Maazo I schon berichte gehört. Alkari hatten sie diese Kreaturen genannt. Eine kriegerisch, religiöse Rasse mit einem starken Sinn für Ehre.
Seine Brücke schaute ihn erwartungsvoll an.
"Fähnrich Becker, stellen sie Kontakt zur Speerspitze her, Bootsmann McCullen, Kurs auf die Station, Schleichfahrt. Bootsmann Harkin, Täuschungskörper vorbereiten."

Während seine Crew fiebrig an den Befehlen arbeitete erschien das Gesicht seines alten Kameraden auf dem Monitor.
"Kapitän Leutnant, ich nehme an Kontakt wurde hergestellt?"
"Die Raumstation steht unter Angriff, die Alkari haben Hostilitäten gegen die Psylonen begonnen, wir müssen helfen!"
"Beruhigen Sie sich Leutnant, wir müssen erstmal einen kühlen Kopf bewahren. Wir haben noch keine diplomatischen Beziehungen zu den Alkari herstellen können, dieser Moment könnte von höchster Bedeutung sein. Ein Angriff wäre unklug."
"Das kann nicht dein ernst sein, das sind unsere Freunde die dort sterben, unsere Verbündeten!"
"Wir haben keine Militärischen Verträge mit den Psylonen und sind nicht verpflichtet ihre Kämpfe für sie zu führen. Wir werden Kontakt zu den Alkari aufnehmen und versuchen eine diplomatische Lösung zu erzielen. Unsere Priorität muss der Handels-konvoi bleiben."
"Scheiß doch auf den Konvoi, jede Minute die wir zögern kostet Leben! Ich werde nicht untätig hier rumsitzen!"
"Leutnant! Sie werden sich an Befehle halten. Ich werde Kontakt aufnehmen und solange wird die Raumfalke keinerlei Aktionen beginnen die als Feindselig verstanden werden könnten. Ist das klar?"
"[edited]Theo! Ich gehe rein. Raumfalke Ende"

Noch bevor der Admiral etwas erwiedern konnte beendete Olos die Übetragung. Und aktivierte die Schiffslautsprecher:
"Ich habe soeben einen Befehl verweigert. Wir werden für diese Maßnahme vor das Kriegsgericht gestellt werden. Jedes Crewmitglied, dass sich weigert für unsere psylonischen Brüder und Schwestern einzustehen hat fünf Minuten um das Schiff über die Rettungskapseln zu verlassen. Ich habe vollstes Verständnis und werde die Kapseln mit den Koordinaten des Konvois versehen.
Der Rest, auf die Kampfstationen!"

 

Nah Olos betrachtete fieberhaft sein Chrono und die Statusanzeige der Rettungskapseln während um ihn herum die Alarmsirenen dröhnten.
Es war ein Risiko seiner Crew die Rettungskapseln zur Verfügung zu stellen, er würde sie noch brauchen. Doch sein Vertrauen in seine Mannschaft wurde bestätigt und nur acht der 20 Kapseln starteten tatsächlich.

"Sehr gut." murmelte Olos bevor er seine Stimme erneut erhob:
"McCullen, bleiben sie frontal zur Götterklinge solange die ihre Aufmerksamkeit auf die Station richtet, melden sie mir wenn wir in Nahbereichsscanner Reichweite sind."
"Jawohl Sir!"
Olos griff sich das Mikrophon für die Bordlautsprecher erneut:
"Alle Schiffssoldaten zu den Entertorpedos, Team Echo trifft mich bei den Rettungskapseln."
Der erste Maat drehte sich erstaunt zu ihm um:
"Käpt'n was soll das bedeuten? Sie können doch während einem Gefecht nicht die Brücke verlassen?!"
"Mister Bacca, sie haben das Kommando. Manövrieren sie die Falke zwischen die Götterklinge und die Station. Das Schlachtschiff wird nicht mit voller Kapazität feuern können solange sie befürchten ihre eigenen Enterkommandos auf der Station treffen zu können.
Unsere Enterkommandos sollen versuchen die Komm-Anlage des Schlachtschiffes zu zerstören, damit die Truppen auf der Station blind sind.
Feuern sie die Backbord Rettungskapseln auf die Station, Team Echo und ich werden in einer dieser Kapseln sitzen und direkt auf der Station einen Brückenkopf zu den Überlebenden Psylonen schaffen um mit den Scan-Daten der Raumfalke einen Wiederstand zu organisieren. Haben sie alles verstanden?"
"Jawohl sir, aber ich muss sie darauf hinweisen das dieses Manöver purer Selbstmord ist."
"Wäre nicht das erste mal, dass ich dem Tod von der Schippe springe, Bacca. Halten sie das Schiff nach dem Manöver einfach aus der Schusslinie, es sollte ein leichtes sein das Schlachtschiff auszumanövrieren."
"Jawohl sir, viel Glück sir!"


"Kapitän-Leutnant, diese Verhalten ist inaktzeptabel!! Kapitän-Leutnant? OLOS!"
Hemswick bemerkte, dass die Verbindung beendet wurde und er sinnlos in die schwarze Leere schrie.
Seine Brücke blickte ihn erschrocken an.
"Fähnrich Mei, informieren sie den Konvoi über unsere Situation und weisen sie die Schiffe an die Position zu halten."
"Jawohl Admiral"
"Stabsbootsmann Romkanov, volle Fahrt, bringen sie uns in Kommunikationsreichweite mit den Alkari."
"Jawohl Admiral"
Hemswick ließ sich zurück in seinen Sessel fallen, ihm war nicht einmal aufgefallen, dass er aufgesprungen war.
Seine Gedanken rasten.
Dieser Verfluchte Olos, er hat sich seit ihrer Kindheit nicht verändert. Immernoch mit dem Kopf in den Wolken und daher ohne jede Weitsicht. Theodore hatte gehofft, dass die Degradierung zum Kapitäns-Leutnant seinen Freund wachgerüttelt hätte und offen gesagt hatte er sich sogar gefreut wieder mit ihm fliegen zu können.
Doch Befehlsverweigerung war nicht aktzeptabel. Hierfür würde er vors Kriegsgericht müssen. Falls er überlebte.


Ein gewaltiger Knall.
"Das war die äußere Hülle der Station.", dachte Olos und horchte weiter.
Ein schweres Rummsen.
"Das waren die Sicherheitsfenster, die nun das Loch schlossen, dass seine Kapsel gerissen hatte."
"Das ist unser Signal, los, los, los!"
Er wusste genau, dass sie nicht viel Zeit hatten. Die Alkari würden bald erkennen, dass eine der Kapseln besetzt war und jagt auf sie machen. Doch zum Glück hatte Olos eine recht gute Idee wo die Überlebenden sein könnten.
Er jagte sein Team erbarmungslos durch die Gänge, seine schmale IN-K13 Laserpistole in der einen und ein Komm-Gerät in der anderen Hand mit dem er säntliche Kanäle durchging um entweder die Überlebenden oder den Funkverkehr der Alkari aufzufangen.
Während Team Echo durch die labyrinthartigen Gänge der Station hechtete waren konstant von den Leichen der Bewohner umgeben. Ihr violettes Blut war überall verteilt und ihre großen schwarzen Augen, sonst sprühend vor Intellekt und Scharfsinn, waren stumpf, grau und leblos.
An einer Kreuzung blieben sie stehen.
Hier hatte vor kurzem ein heftiges Feuergefecht stattgefunden. Die Brankmarken in den Wänden waren frisch und einige der Leichen bluteten noch.
Olos warf zum ersten mal einen Blick auf einen Alkari. Vor ihm lag er, ein fast zwei Meter großer, aufrechter Vogel mit einem braunen Federton, einem großen Schnabel und einem langen Gewehr vor der Brust.
Olos untersuchte sowohl das Gewehr als auch den Körper und richtete das Wort an seinen Trupp:
"Den Wunden der Überreste hier zu urteilen sind ihre vitalen Punkte der Kopf und die niedere Bauchregion. Ihre Rüstung ist weitestgehend leicht und auf Beweglichkeit ausgelegt. Dem Gewehr nach zu urteilen handelt es sich um Plasma basierte Waffen mit mittlerer Reichweite und Durchschlagskraft. Allerdings sieht sie fast schon aus wie ein Speer und ist mit einer Klinge am Schaft versehen. Sie scheinen durchaus auf Nahkämpfe aus zu sein. Haltet sie also auf Abstand und zielt auf die vitalen Stellen. Wir haben das Überraschungsmoment, sie kennen uns nicht und wissen nicht, dass wir hier sind.
Weiter!"

Langsam bemerkte Olos Kampflärm. Die Psylonen hatten sich genau dort eingegraben wo er vermutet hatte.
Doch so wie es aussieht hatten die Alkari sie schon gefunden.
"Echo Team, bereit machen zum Kampf. Wir gehen leise rein. Auf 20-30 Meter ist eine weitere Kreuzung, dort werden wir uns Deckung suchen und den Alkari in die Flanke schießen. Scanner deuten auf 20-25 Mann hin, wir sollten in der Lage sein die Hälfte mit dem ersten Angriff auszuschalten.
Nachdem sie uns bemerkt haben teilen wir uns auf. Gruppe Eins gibt weiterhin Sperrfeuer und hält sie in Schach, während Gruppe zwei den rechten Gang nimmt um sie zu umrunden und ihnen erneut in die Flanke zu fallen. Alles verstanden?"

Allgemeines nicken und einnehmen der Positionen.

"Gut, auf mein Kommando...... FEUER!"

Echo Team war eine Elite Einheit, der erste Angriff war gnadenlos und erzielte einen größeren Effekt als erwartet.
Die Alkari reagierten jedoch nicht panisch, sondern wechselten ihre Positionen schnell und eröffneten das Feuer auf den neuen Feind.
Olos musste diese Effektivität und kaltblütigkeit bewundern. Doch es war Zeit ihnen ein Ende zu setzen.
"Team Zwei, mir nach!"
Er führte die Hälfte der Einheit durch die angrenzenden Tunnel und umrundetet die Stellung der Alkari.
Als sein Team stehen blieb und Olos Befehle geben wollte fiel ihm auf, dass die Kampfgeräusche aufgehört hatten.
Skeptisch blickte er durch den Korridor an dessen Ende die Alkari sein sollten, nichts. Er ließ Team Zwei vorsichtig vorrücken bis er dort stand wo seine Feinde vor wenigen Minuten noch standen.
Verwirrt und perplex ließ er den Blick schweifen und blickte den Korridor herunter von dem Team Eins aus feuern sollte. Ebenfalls leer.
Olos griff zu seinem Kom. "Team Eins hier Olos, bitte kommen. Team Eins, hier Olos. Team Eins!"
Panisch lief er den Gang hinunter zu der Position von Team Eins.
Dort angekommen lief ihm ein kalter Schauer den Rücken runter, seine Männer lagen abgeschlachtet auf dem Boden. Nur wenige atmeten noch und dann auch nur sehr flach.
Olos schaute sich um, die Alkari lagen ebenfalls Tod auf dem Boden, erschossen.
Seine Männger jedoch waren aufgeschnitten, geköpft oder zerteilt.
Ein weiterer Blick in den Gang verriet ihm alles was er wissen musste.
Sie hatten das Manöver durchschaut und haben die geschwächte Position gnadenlos gestürmt. Die Alkari hatte erkannt, dass sie verloren hatten und wollten vor ihrem Tod den maximalen Schaden anrichten.
Nah Olos fluchte laut und trat nach der nächsten Alkari Leiche.
"Sammelt die Verwundeten ein und nehmt die Marken eurer Kameraden mit. Wir behandeln sie bei der Stellungen der Psylonen."
Plötzlich wurde es leuchtend hell im Gang. Durch die dicken Fenster der Raumstation drang ein gleißendes Licht, dass ebenso schnell erschloss wie es gekommen war.
Nah Olos wurde kalt. Er wusste was passiert war.

Er trottete verdrossen mit den Überresten von Team Echo zur Kantine. Dort wurde er von freudig leuchtenden Augen begrüßt und sein alter Kartenspielkumpel Somal kam mit allen vie Armen zu Umarmung ausgebreitet auf ihn zu. Doch Olos ließ die Umarmung nicht zu. Er legte seinem Freund eine Hand auf die Schulter und schüttelte traurig den Kopf.


"Mein Name ist Theodore Hemswick, ich bin Admiral der Flotte der Menschheit und begrüße euch."
Hemswick blickte nervös auf das gefiederte Gesicht, dass ihn finster durch die holografische Projektion beäugte.
"Ihr habt meine Frage nicht beantwortet Mensch. Was macht ihr hier?"
"Wir sind auf einer Handelsmission um Austausch mit der Station Maazo I zu betreiben."
"Und wo in ihrem Handelsbestreben war es ihr verlangen uns zu attackieren?"
"Ich möchte mich dafür in aller Form entschuldigen. Die Raumfalke hat eiegnständig gehandelt und einen offenen Befehl missachtet. Ich habe keinen Befehl gegeben anzugreifen."
"Nun Mensch, das glaube ich euch. Denn entweder ist eure Geschichte wahr, oder ihr seid die schlechtesten Strategen der Galaxis. Einen einzelnen Zerstörer gegen ein Schlachtschiff zu schicken ist selbstmörderisch. Besonders wenn ein eigenes Schlachtschiff im System ist.
Doch ob gewollt oder nicht, ein Mann unter eurem Kommando hat Alkarische Soldaten getötet und hunderte mehr in Gefahr gebracht, das erfordert Gerechtigkeit."
"Jawohl. Wir haben am Rande des Systems einen Handelskonvoi mit wertvollen Ressourcen. Ich würde euch eine Schiffsladung als Entschädigung überreichen, als Zeichen des guten Willens für zukünftige diplomatische Beziehungen."
Der Alkari schaut an dem Bild vorbei auf jemanden hinter der Kamera und tauschte einige Sätze auf einer unbekannten Sprache aus.
"Euer Angebot scheint annehmbar. Doch solltet ihr eure Krieger besser unter Kontrolle halten, eine solche Beleidigung wird kein zweites mal verziehen."
Das Holo-Bild verschwimmt und verschwindet schließlich.
"Fähnrich Mei, übermitteln sie der Götterklinge die Koordinaten unseres Konvois und schicken sie eine entsprechende Nachricht an die Handelsschiffe. Ich möchte keine Zwischenfälle bei der Übergabe."

Die Übergabe verlief problemlos und nachdem die Alkari außer Radarreichweite sind gibt Hemswick seine Befehle:
"Kurs 578, vorbereiten des Konvois auf mein Kommado."
"Konvoi bereit Sir"

"Sprung."

Der Weltraum um ihn herum begann zu verschwimmen, zu einem hypnotischen Erlbnis, andersweltlich, entspannend.
Hemswick mochte Warpreisen.

 







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